Der unsichtbare Feind im Schlafzimmer – Die Hausstaubmilbe

Ist ihre Nase nach dem Aufstehen verschnupft oder verstopft, besteht die Gefahr einer Allergie gegen Hausstaubmilben.

Bei einer Allergie wehrt das Immunsystem des Menschen bestimmte Umweltstoffe, sogenannte Allergene, ab, indem es allergisch darauf regiert. Im Falle einer Hausstauballergie ist dieses Allergen der Kot winziger Milben, die sich von unseren Hautschuppen ernähren. Milben finden in einem feuchten und warmen Schlafbereich durch den nächtlichen Schweiß und der Körperwärme ideale Lebensbedingungen.

Symptome:

Allergien sind weit verbreitet und vielfältig. Deren Symptome sind aber ähnlich und ernst zu nehmen. Aus allergischen Reaktionen, die anfangs harmlos erscheinen, können Spätfolgen wie Asthma entstehen. Suchen Sie einen Arzt, am besten einen Allergologen auf, falls Sie folgende Symptome bei sich erkennen:

  • Augen- oder Ohrenjucken
  • Jucken der Nasen- oder Rachenschleimhaut
  • Verstopfte oder kribbelnde Nase
  • Dauerschnupfen
  • Niesanfälle
  • Husten, schwerer Atem
  • Juckende Hautreaktionen
  • Magen-Darm-Probleme

Vorbeugung einer Allergie

Ein Allergiker sollte so gut wie möglich die Allergieursache meiden. Betroffene beugen eine Allergie gegen Hausstaubmilben vor, indem beim Kauf von Bettzubehör auf folgende Kriterien geachtet werden:

Das Bettzubehör sollte einen Waschgang von mindestens 60 Grad erlauben. Die ideale Waschtemperatur liegt sogar bei 95 Grad, da sich die Bakterien oder Keime erst bei höheren Temperaturen entfernen lassen. Achten Sie beim Etikett der Bettwaren auf die Waschhinweise. Speziell ausgerüstete Schutzbezüge sind durch Hightech-Materialien atmungsaktiv und sehr feinporig (Encasing, Porengröße 1,0 µm). Das hält Allergene und Feinstaub ab und lässt die Luft und die Feuchtigkeit zirkulieren.

Auch die Herstellungs- und Füllstoffe der Bettwaren bedürfen großer Aufmerksamkeit. Achten Sie beim Kauf stets auf die Auswahl einer geeigneten Matratze sowie auf schadstoffgeprüfte und allergieneutrale Bettwaren. Unabhängige Institute wie “Öko Tex Standard 100″ oder Stiftung Warentest bieten zuverlässige Beurteilungen.

Reinigen Sie regelmäßig das Bett, die Umgebung und das Bettzubehör, um den Schlafbereich milbenfrei zu bekommen. Wechseln Sie die Bettwäsche alle sechs bis acht Wochen.

In unserem Allergie-Sortiment finden Sie Bettzubehör, die diesen Anforderungen entsprechen und für einen erholsamen Schlaf ohne Kompromisse sorgen.

Praktische Tipps für Betroffene mit einer Hausstauballergie:

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  • Lüften Sie Ihr Schlafzimmer regelmäßig.
  • Richten Sie sich nach der idealen Raumtemperatur bei 15°C.
  • Achten Sie auf eine Luftfeuchtigkeit, die nicht mehr als 50 % beträgt.
  • Vermeiden Sie im Schlafzimmer Luftbefeuchter und Pflanzen.

Nordic Walking – Der schonende Sport auf Nordisch

Ob Wandern, Radfahren oder Treppensteigen, die Bewegung hat eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit. Sie aktiviert die Muskelpumpe und regt die Durchblutung an. Das Nordic Walking gilt als gesündeste und beliebteste Sportart. Sie hat ihren Ursprung in Skandinavien, wo es Sportler für ihr Sommertraining entwickelten. Dieses „Gesundheitsgehen“ sorgt durch ein zügiges Tempo und der abwechselnden Bewegung der zwei Stöcke für ein Ganzkörpertraining. Die zyklische Bewegung aktiviert den Stoffwechsel, kräftigt die Muskulatur des Oberkörpers und unterstützt die Koordination, was ein sicheres Gehen begünstigt. Zudem schont die Unterstützung der Stöcke die Gelenke und Beine.

Auch untrainierte Menschen jeden Alters und Gewichts können diese Sportart ausüben, denn die Kondition und das Tempo entscheidet jeder Nordic Walker selbst. Eine Gefahr der Überlastung oder Verletzung verringert sich.
Beim Nordic Walken sollten Sie jedoch einiges beachten. Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt.

  • Führen Sie die Stöcke nah am Körper.
  • Setzen Sie den rechten Stock zeitgleich mit der linken Ferse auf den Boden in Abwechslung mit dem linken Stock und der rechten Ferse.
  • Setzen Sie den jeweiligen Stock schräg und flach nach hinten auf.
  • Öffnen Sie die vordere Hand nach dem Aufsetzen.
  • Beachten Sie die Stocklänge! Für die Stockgröße nehmen Sie Ihre Körpergröße in Zentimetern mal 0,66. Wählen Sie im Zweifel die kürzere Stocklänge.
  • Achten Sie bei Ihrem Walking-Schuh auf ein flüssiges Abrollen. Die Sohle sollte stärker abgerundet sein.
  • Spezielle Nordic Walking Socken schützen vor Druckstellen und unterstützen Bänder und Gelenke. Moderne Materialien leiten Feuchtigkeit nach außen und lassen die Füße atmen. Die Füße bleiben trockener und Blasen werden vorgebeugt.

Wenden Sie diese Technik beim Nordic Walking an:
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Trotzdem jeder Nordic Walking betreiben könnte, empfehlen wir Ihnen vor dem Trainingsbeginn einen Arztbesuch.

Die Achillessehne – Ein häufiges Problem beim Sport

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Achilles – ein Held in der griechischen Mythologie, hatte zwar eine Nymphe zur Mutter, war aber als Sohn eines Menschen sterblich. Seine Mutter wollte ihn aber unverwundbar machen und tauchte ihn dazu in das Wasser des Unterweltflusses Styx. Um ihn einzutauchen, musste sie ihn an der Ferse festhalten. An dieser Stelle blieb Achilles verwundbar. Dies kostete ihm letztendlich im trojanischen Krieg das Leben.

Auch wenn heutzutage eine Verletzung der Achillessehne nicht lebensbedrohlich ist, bereitet sie dennoch große Schmerzen. Betroffen sind Sportler oder Menschen, die ihre Beine extrem belasten. Fängt die Achillessehne an zu schmerzen, ist die gesamte Mobilität eingeschränkt.
Blog-Bild-Achillessehne-AnatomieDie Achillessehne ist die stärkste Sehne des Körpers. Sie vereint die Wadenmuskulatur mit dem Fuß und überträgt die Kraft auf die Knochen. Dadurch wird das Abrollen des Fußes möglich. Beim Springen und Landen muss die Achillessehne eine enorme Kraft aushalten. Steigern Sportler schnell das Training, überlastet oder entzündet sich die Sehne im Bereich der Ferse häufig.

Suchen Sie bei diesen Symptomen einen Arzt auf:

• Sie verspüren einen stechenden, dumpfen Schmerz im Bereich der Ferse.
• Ihre Schmerzen klingen zwar ab, kehren jedoch wieder.
• Ihr Fuß ist nicht oder eingeschränkt belastbar.
• Sie ertasten fünf Zentimeter oberhalb des Fersenbeins eine Delle.

Behandlungsmöglichkeiten

Oft reicht bei einer Reizung der Achillessehne den Fuß zu schonen, den Sport zu reduzieren oder zeitweilig darauf zu verzichten. Indem die Fußspitze nach unten gestreckt und die Ferse angezogen wird, entspannt sich die Achillessehne.
Eine Bandage hilft bei einer plötzlichen und andauernden Entzündung, die Heilung der Achillessehne zu unterstützen. Das Gestrick der Bandage übt Druck auf das Gewebe aus, aktiviert den Muskel, fördert den Muskelaufbau und stabilisiert so das Gelenk und die Sehne. Durch den Druckreiz und der erhöhten Durchblutung verbessert sich der Gewebestoffwechsel. Der Schmerz lässt nach und Entzündungen reduzieren sich.

Was eine qualitative Bandage ausmacht.

Gestrick ist nicht gleich Gestrick. Abhängig von der medizinischen Maßnahme verhilft die richtige Qualität zum Therapieerfolg. Besonders in den Gelenkregionen weist eine qualitative Bandage einen anatomisch angepassten Stoff auf. Zudem bestimmt die Strickart den Druck auf das Gewebe. Kostengünstige Bandagen sind meist im sogenannten Rundstrick-Verfahren hergestellt. Das bedeutet, sie werden mit einer feststehenden Maschenzahl auf einem geschlossenen Rundstrickzylinder gestrickt. Das hat zur Folge, dass das Gestrick weniger Druck auf einen angespannten Muskel ausüben kann und ihn somit bei der Bewegung weniger fördert.
Hingegen kann die Maschenzahl bei einer flachgestrickten Bandage durch das Stricken in einer flachen Reihe variieren. Die Bandage passt sich so der Körperform optimal an und erlaubt höhere Drücke auf das Gewebe. Zudem sollte eine integrierte Pelotte vorhanden sein. Diese dient der noch gezielteren Druckverstärkung an der Stelle wo Druck sein soll, bzw. der Druckentlastung, wo kein Druck sein soll. Sie optimiert so die Wirkung des Gestricks und erhöht gleichzeitig den Tragekomfort.
Besonders ausgestaltete Bündchen sorgen bei einer hochwertigen Bandage für einen besseren Tragekomfort. Bei ständiger Bewegung schnürt das Gestrick nicht in die Haut und gibt trotzdem Halt.
Auch sollte auf die Verwendung von atmungsaktiven Materialien geachtet werden, so dass schweißtreibende Bewegungen wieder Freude bereiten.
Ein Beispiel, wo all diese Eigenschaften einer qualitativ hochwertigen Bandage zusammen kommen, ist die Achimed von medi Bayreuth.

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Dieser Artikel dient nicht zur Selbstbehandlung und liefert allgemeine Hinweise. Bitte suchen Sie bei auftretenden Symptomen den Arzt auf.

7 Tipps für Ihre Kompressionsstrümpfe

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Kompressionstrumpf á la trostloser Gummistrumpf war gestern! Heutzutage wird er nicht mehr nur von Menschen mit einer Venenkrankheit getragen. Auch Sportler und Menschen auf langen Reisen tragen Kompressionsstrümpfe, um ihre Venen zu unterstützen. Viele Hersteller produzieren die verschiedensten Farben und Variationen von Kompressionsstrümpfen, die sich oft im Aussehen nicht von einem normalen Strumpf unterscheiden. Längst sind sie mit den aktuellen Trendfarben in die Welt der Mode eingezogen.

Jedoch sollten Sie für den bestmöglichsten Therapieerfolg beim Tragen und im Umgang einiges beachten.

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  1. Waschen Sie die Strümpfe nach jedem Tragen! Das Gestrick weist nach dem Tragen nicht nur Hautschüppchen und Körperschweiß auf, sondern auch Cremerückstände. Zum einen ist es aus hygienischem Grund angebracht den Strumpf zu reinigen. Zum anderen beschädigen diese Rückstände das Material. Das Waschen verleiht dem Kompressionsstrumpf erneut seine Sprungraft und Druckeigenschaft.
  2. Waschen Sie nicht höher als 40 Grad! Nutzen Sie für Ihre Wäsche ein Feinwaschmittel oder idealerweise ein Spezialwaschmittel für medizinische Kompressionsstrümpfe, das speziell für das Kompressionsgestrick entwickelt wurde. Der Trockner ist nicht geeignet für das Strumpfgewebe. Trocknen Sie die Strümpfe zudem nicht auf der Heizung.
  3. Lassen Sie den Weichspüler weg! Dieser verklebt die Poren und kann die Fasern schädigen. Auch eine chemische Reinigung ist nicht geeignet. Ein Wäschenetz schont zusätzlich das Waschen des Kompressionsstrumpfes.
  4. Die Strümpfe sollten nicht rutschen! Ist dies der Fall, wurden sie wahrscheinlich falsch angezogen oder die Strümpfe passen nicht optimal.
  5. Ziehen Sie die Strümpfe mit extra Handschuhen an! Das An- und Ausziehen des Strumpfes können Sie durch extra Gummihandschuhen erleichtern, eventuell auch mit der für Sie passenden Anziehhilfe.
  6. Cremen Sie abends Ihre Beine ein! Das Tragen von Kompressionsstrümpfen trocknet die Haut meist aus. Besonders gepflegte Haut erleichtert zudem das An- und Ausziehen der Strümpfe. Dafür sorgen spezielle Pflegecremes, die auch ein Rutschen minimieren. Aber Vorsicht, nicht jede Pflegecreme ist geeignet.
  7. Die Strümpfe leiern mit der Zeit aus! Die Haltbarkeit von Kompressionsstrümpfen beträgt in der Regel 6 Monate. Mit der Zeit verlieren die Kompressionsfäden in dem Strumpfgewebe ihre Elastizität. Aus diesem Grund haben Sie Anrecht auf zwei Versorgungen mit Kompressionsstrümpfen pro Jahr. Der Arzt Ihres Vertrauens wird Ihnen dazu ein Rezept ausstellen.

 

 

SIGVARIS: Der MAGIC Kompressionsstrumpf wurde überarbeitet

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Der Bundabschluss der Kompressionsstrumpfhose und der Noppenhaftrand wurden beim SIGVARIS MAGIC überarbeitet. Der Bundabschluss der Strumpfhose (AT) ist nun breiter und damit noch bequemer. Der Noppenhaftrand hat nun quadratische Noppen und liegt somit noch besser an und schont die Haut … Weiterlesen